🥋 Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia 🇩🇪 – 6 BJC-Nachwuchskämpfer performen mit dem NO-Team in Berlin

Bereits zum 2. Mal stellte das Gymnasium Neue Oberschule im Judo sowohl das niedersächsische u16-Jungen- als auch das Mädchenteam. 2025 waren die Braunschweiger ohne große Erwartungen nach Berlin gefahren. Am Ende kamen sie mit dem 11. Platz bei den Jungs, dem 12. Platz bei den Mädchen und dem 9. Platz im Mixed-Team, intensiven Erfahrungen und viel Motivation wieder nach Hause. 2026 schafften beide Schulmannschaften es erneut das Ticket zum Bundesfinale zu lösen. Alle, die aus dem Vorjahr wieder dabei waren, waren heiß darauf, dieses Jahr in der Ergebnisliste weiter oben geführt zu werden und vielleicht sogar nach den Medaillen greifen zu können. Schließlich hatten sie alle ein ganzes Jahr intensiv trainiert. 💪🔥
Individuell hatten sich die Mädchen zwar alle stark verbessert, aber dennoch fehlt den meisten von ihnen noch viel Kampferfahrung und Technik, um an die Möglichkeiten der Leistungssportlerinnen der Sportschulen heranreichen zu können, die teilweise ihre Bundesländer vertraten. Zudem passten die Gewichtsklassen schlecht zu dem, was die Waage bei den Braunschweiger Mädchen anzeigt. So schlugen sie sich zwar tapfer, konnten auch zwei Begegnungen für sich entscheiden, landeten letztlich aber trotzdem wieder auf dem 12. Platz. Ganz anders sahen die Möglichkeiten im Jungenteam aus. Mit Leonard, Lasse und Hendrik vom BJC und Jonathan vom SfV waren gleich vier niedersächsische Topjudoka im Team, ergänzt von Maksim und Erik vom BJC sowie Alexander vom SfV, die ebenfalls schon viel Wettkampferfahrung aufweisen können. Durch Efe vom TSV Hordorf war auch das Schwergewicht besetzt. In der Vorrunde marschierten die Jungs mit ungefährdeten Siegen über Bayern und Baden-Württemberg in die Runde der besten acht ein. Dort wartete zunächst das äußerst starke Team aus Berlin auf die Löwenstädter. Bis 40kg legte Leo stark vor, aber trotz starker Leistungen gingen die nächsten vier Kämpfe nach starker Gegenwehr verloren. Doch mit einem Sieg über Rheinland-Pfalz blieb der Traum von einer Medaille gewahrt. Erneut gaben alle ihr Bestes. Doch das Team aus Thüringen konnte, wieder knapp oder unglücklich in einigen der Einzelkämpfe, nicht bezwungen werden. Im abschließenden Kampf um Platz 5 erhielten die Jungs die Chance zur Revenge gegen Berlin. Mit einer veränderten Aufstellung überraschte das NO-Team ihre Gegner. Statt Jonathan stand nun Erik bis 55kg auf der Matte während Jonathan und Lasse jeweils eine Klasse aufrutschten. Leonard startete erneut mit einem sicheren Sieg bis 40kg, Hendrik holte sich seine Revenge mit einem starken Ippon bis 46kg. Doch trotz starker Leistungen konnte kein weiterer Punkt gewonnen werden und es blieb am Ende bei einem bärenstarken Platz 6.
Aber trotz der Enttäuschung hielten die 15 Nachwuchsjudoka an ihrem Traum von einer Medaille bei Jugend trainiert für Olympia fest. Das Mixed-Team startete hochmotiviert am Freitag in den letzten, wenn auch inoffiziellen Wettbewerb. Doch gleich im ersten Kampf wartete mit Sachsen ein etwas zu harter Brocken. Ein Sieg gegen Schleswig-Holstein wahrte die Chance auf Bronze, doch die nachfolgende Niederlage gegen eine Sportschule aus Brandenburg ließ die letzten Medaillenträume platzen. Und wieder waren einige der Einzelkämpfe so stark, dass das Ergebnis auch andersherum hätte ausfallen können, wie auch der Trainer der Brandenburger erleichtert feststellte. Zudem schien das Auftreten der niedersächsischen Teams ihn auch vorab bereits beeindruckt zu haben. Denn vor der Begegnung prophezeite er bereits ein enges Rennen und stellten bewusst sein stärkstes Team auf. Für Jette, Hendrik und Jonathan waren es definitiv ihre letzten Kämpfe bei Jugend trainiert für Olympia, da sie nächstes Jahr der u16 entwachsen sein werden. Alle anderen haben sich schon für 2017 große Ziele gesteckt und wollen die Zeit bis zum nächsten Landesfinale nutzen, um sich weiter zu verbessern.
















