Die u13 stellt sich steifem Gegenwind – Bronze und viel frische Kampferfahrung bei der LMM u13
Drei BJC and Friends-Teams mit insgesamt 9 Mädchen und 17 Jungs haben am 26. April den weiten Weg zur LMM nach Georgsmarienhütte gemacht. Alle zeigten vollen Einsatz und teils sehr gute Einzelleistungen.
Team Löwenrudel

Vor allem das Team „Löwenrudel“ hatte sich viel vorgenommen. Doch schon vor dem eigentlichen Beginn der Kämpfe lief nicht alles glatt. Die Schlange an der Waage war lang, so dass Betreuerin Julia Klaus sind dazu entschied, schon vor dem Wiegen mit dem Aufwärmen zu beginnen, um dann als letztes Team diese Formalität zu durchlaufen. Doch kaum hatten die Jungs die ersten Runden gedreht, wurde eine zweite Waage bereitgestellt und sie mussten das Aufwärmen unterbrechen. Aufgrund technischer Probleme mit DokuMe wurden sie jedoch wieder weggeschickt, denn das System konnte ihr Team nicht finden. Also doch weiter im Aufwärmprogramm. Natürlich mussten sie dann doch bald wieder in den Extraraum und starteten dann den dritten Teil des Aufwärmens. Doch der Fokus war verschwunden. Das war einigen der Jungs auch in der ersten Begegnung gegen die KG aus den Crocos Osnabrück und dem SC Nienhagen anzumerken, die sie mit 2:5 Siegen verloren. Aber danach waren alle warm und voll in der Meisterschaft angekommen. Unser Team setzte sich gegen den VfL Grasdorf sowie die KG Elze/Hohenborsten/Vorsfelde durch und erreichte das Halbfinale. Jetzt rächte sich die Auftaktniederlage, denn so wartete der Sieger des anderen Pools, das Top-Team aus dem Bezirk Weser/Ems „die Blau-Weißen“ auf das Löwenrudel. Am Ende schlugen zwei hart erkämpfte Siege, drei knappe und zwei deutliche Niederlagen zu Buche.Die Löwen hatten sich zwar teuer verkauft, aber doch 2:5 verloren. Ein würdevoller Bronzerang!
Besonders hervorzuheben ist Mansur Imedashvili vom ASC Göttingen, der in der Klasse bis 34kg alle seine Kämpfe gewinnen konnte. Mansur kommt regelmäßig freitags zum Stützpunkttraining.
Team Okerland

Das Team Okerland war mit 10 Kämpfern zahlenmäßig sehr stark besetzt. Es war bunt gemixt aus Kämpfern mit viel und mit wenig Kampferfahrung. Für einige von ihnen ging es darum, kennenzulernen, wie sich ein Mannschaftskampf eigentlich anfühlt, für andere stand die Kampferfahrung im Mittelpunkt. Aber alle haben vollen Einsatz und im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine gute Leistung gezeigt. Vor allem für die Jüngeren ist auch die emotionale Beanspruchung einer Mannschaftsmeisterschaft nicht zu unterschätzen. Bei keinem Turnier ist es durchgehend derart laut in der Halle, nirgends sind so intensive Emotionen allgegenwärtig. Leider kam dieses Team trotz leidenschaftlicher Kämpfe nicht über die Hauptrunde hinaus, so dass es nur drei Begegnungen gab. Dadurch konnten manche Kämpfer nur ein oder zwei Einsätze bekommen. Das ist bei einer so langen Anreise natürlich etwas frustrierend. Aber auch vom bei Teamkämpfen intensiven Mitfiebern mit den anderen Kämpfern konnte sicher jeder viel mitnehmen und für kommende eigene Kämpfe etwas lernen. Roman, Alexander, Dennis und Mika kämpften zudem meistens eine Gewichtsklasse über ihrem eigenen Gewicht und schlugen sich auch dort mehr als nur beachtlich.
Team Liongirls

Die Liongirls kämpften gegen alle vier weiteren Mädchenteams, die bei der Landesmeisterschaft antraten. Sie gingen stark geschwächt ins Rennen, weil eine ihrer stärksten Kämpferinnen krankheitsbedingt passen musste. Mit Daria, Kira und Johanna gingen drei noch sehr junge Mädchen auf die Matte. Mit Ausnahme von Lilli und Lenja verfügt auch noch keins der Mädchen über wirklich viel Kampferfahrung. Auch sie gaben alle ihr Bestes und zeigten gute Einzelleistungen im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten. Gegen drei der zum Teil mit starken Kaderathletinnen gespickten Mannschaften mussten sie Niederlagen verdauen, gegen eine Mannschaft konnten die Löwinnen einen Sieg erkämpfen. Vier dieser Mädchen können 2017 erneut in der u13 antreten, dann sicherlich deutlich gereift und löwenstark.