Nachtrag zum Teufelturnier in Garbsen

Geschrieben von: , veröffentlicht am: 17.09.2019
Kategorien: Berichte 2019 , ; Schlagwörter: keine

Am 07./08.09. fand in Garbsen das alljährliche Teufelturnier in Garbsen statt, in diesem Jahr sogar als Jubiläumsturnier. Denn der Garbsener SC feierte sein 50-jähriges Jubiläum. Den Anfang machten die U15 und U18 Judoka am Samstag.

In der U18 ging lediglich Maike Hasse an den Start. Dort belegte Sie kampflos den ersten Platz, konnte aber Ihr Können in drei Freundschaftskämpfen unter Beweis stellen.

In der U15 war im Anschluss etwas mehr los. Der BJC schickte sechs Athleten ins Rennen.

Johannes Mertens kämpfte in der Gewichtsklasse -55 Kg und konnte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den 5. Platz belegen. Die Siege konnte er durch saubere Hebeltechniken einfahren, jedoch war er sein Verteidigungsverhalten im Boden zu nachlässig, so dass er leider den Sprung aufs Podium verpasste.

Bastian Heinnert ging in derselben Gewichtsklasse an den Start. Nach einem souverän erarbeiteten Arbeitssieg, musste er sich zwei Mal in Folge geschlagen geben und schied somit aus dem Wettkampfgeschehen aus. In seinem dritten Kampf hielt Bastian wacker gegen, er gab die Begegnung gegen Arssen Haumann mit Waza-Ari über die volle Kampfzeit ab.

Tim Pfeiffer gewann seinen ersten Kampf mit seiner Spezialtechnik im Boden. Darauf folgte direkt das Finale, welches Tim etwas zu verkrampft anging. Kurz nach Ablauf der regulären Kampfzeit erwischte ihn sein Kontrahent mit einem tief angesetzten Schulterwurf, Platz zwei für Tim.

Auch seine Schwester Lara Pfeiffer belegte den zweiten Platz. Nach einem unkomplizierten Sieg musste sie im Finale über die volle Kampfzeit gehen, bis dahin kontrollierte Lara Ihre Gegnerin gut im Griff, jedoch nutzte diese dann im Goldenscore eine Situation im Boden geschickt aus, womit Lara den Kampf im Haltegriff abgeben musste.

Lenya Hupp startete mit einer schönen Außensichel in den Wettkampf. Sie beförderte ihre Gegnerin in der ersten Minute sauber auf den Rücken. Im Finale kam sie nicht so recht mit dem Griff ihrer Gegnerin zurecht und wurde in Folge dessen mit zwei Schulterwürfen geworfen und belegte somit den 2. Platz.

Marleen Hupp hat ihren ersten Kampf leider etwas verschlafen und verlor diesen dadurch. Im zweiten Kampf beförderte sie jedoch ihre Gegnerin, wie ihre Schwester zuvor auch, mit einer blitzsauberen Außensichel auf den Rücken. Sie sicherte sich somit den dritten Platz und eine Bronze-Medaille.

Am Sonntagvormittag ging dann die U12 auf die Matte, wo in 5er-Pools um NJV-Ranglistenpunkte gekämpft wurde.

Felix Weitemeier legte als erster BJC-Starter gleich ordentlich vor. Mit einer dominanten Kampfesführung und variablen Techniken konnte er alle seine vier Kämpfe vorzeitig gewinnen und sich mit einer tadellosen Leistung die Goldmedaille erkämpfen.

Jarne Sonnemann, Mats Löhner und Hendrik Reif legten nach. Sie gewannen jeder drei Kämpfe, mussten aber in ihren Pools auch jeweils eine Niederlage einstecken. Da auch ihre Gegner mindestens einen Kampf verloren hatten, mussten die Plätze aufgrund der erzielten Unterbewertungen vergeben werden. Für Jarne reichte es in seinem Pool zu Platz 1, Mats landete auf Platz 2 und Hendrik auf Platz 3.

Lara Malczak musste gleich im ersten Kampf gegen ihre Konkurrentin und gute Freundin Hedda aus Diekholzen antreten. Beim Tiger-Cup in Visbek hatte Lara dieses Duell noch gewinnen können. Dieses Mal startetet sie etwas unachtsam und musste gleich zu Beginn der Begegnung wichtige Punkte abgeben. Die übrigen Kämpfe konnte sie souverän gewinnen und sich damit die Silbermedaille sichern. Silber gab es auch für Louisa Lustig. Sie hatte in ihrem Pool leider nur eine Gegnerin, gegen die sie dieses Mal leider kein Mittel fand.

Keinen guten Tag hatte Sophie Liffler erwischt. Nach einem schnellen Auftaktsieg konnte sie zwar auch in den übrigen Kämpfen selbst punkten, unterlag am Ende aber jeweils ihren Gegnerinnen. Insgesamt belegte sie damit den undankbaren 4. Platz.

Ben Frahm und Linus Ulrich starteten zum ersten Mal auf einem Turnier dieser Größenordnung und konnten sich trotz Engagement und guter Ansätze leider in keinem ihrer Kämpfe durchsetzen. Sie sammelten aber wichtige Wettkampferfahrungen und werden davon sicher bei künftigen Turnieren profitieren.

 



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