BJC unterliegt 1. JC Mönchengladbach – Mit dem Rücken zur Wand im Abstiegskampf

Geschrieben von Johanna Buhlke , veröffentlicht am 14.06.2015
Kategorie(n): Bundesliga 2015,

Eine Niederlage hinnehmen musste der Braunschweiger Judo Club im ersten Heimkampf der laufenden Saison. Gegen den 1. JC Mönchengladbach unterlagen die Braunschweiger Kämpfer mit 5:9 (1:6).

Die von den Coaches Falk von der Osten-Fabeck und Olaf Pütz betreute Mannschaft zeigte sich in ihrem ersten Heimkampf der Saison vor eigenem Publikum besonders im ersten Durchgang viel zu fahrig und und unkonzentriert. „Wir haben hier unnötig Punkte verschenkt.“, so die Bilanz beider Trainer. Einzig Volker Klöß konnte in der ersten Hälfte einen Punkt in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm sichern. „Das war Konzentrationsschwäche. Wir haben Fehler gemacht, die wir normalerweise nicht machen würden.“, so Pütz. Auch Coach von der Osten-Fabeck sieht das ähnlich: „Da wäre mehr drin gewesen. Die Jungs wollten es in ihrem ersten Heimkampf besonders gut machen und reagierten dabei oft zu nervös. Nach der Ansprache in der Pause haben sie im zweiten Durchgang gezeigt, dass sie es besser können. Der erste Durchgang hat uns allerdings das Genick gebrochen. Unterm Strich hat es nicht gereicht.“

Ein Lichtblick waren die Punkte von Philipp Innig-Aguion (bis 73 Kilogramm) und Karsten Täuber (bis 66 Kilogramm). „Philipp hat jetzt schon zum zweiten Mal hintereinander gezeigt, dass man auf ihn setzen kann. Er entwickelt sich momentan sehr gut und kommt immer besser in der Liga an. Auch Karsten Täuber ist mit seinem ersten Bundesligapunkt nach längerer Verletzungspause und den Kämpfen im Nachwuchsteam wieder in der ersten Mannschaft angekommen. Für ihn hat es uns besonders gefreut.“, so die Coaches. Weitere Punkte holten zudem Neuzugang Jan Pinta (über 100 Kilogramm) und erneut Volker Klöß.

Für die Braunschweiger wird es jetzt richtig eng. Als Tabellenletzter geht es am nächsten Kampftag zum punktgleichen Bushido Köln. Am letzten Kampftag erwartet die BJC’ler zum Abschluss im eigenen Dojo Herta Walheim. „Das sind zwei direkte Duelle im Abstiegskampf. Auch Köln und Walheim müssen noch gegeneinander kämpfen. Es wird sehr knapp. Noch ist der Klassenerhalt allerdings aus eigener Kraft zu schaffen. Dafür müssen wir allerdings beide Kämpfe kompromisslos gewinnen.“, so die Verantwortlichen. „Wir haben ein junges, gutes Team und können definitiv mithalten. Uns fehlt manchmal die letzte Konsequenz und Cleverness. Daran müssen wir in der Sommerpause jetzt arbeiten. Dann werden wir noch einmal voll angreifen.“